Broker

In Zeiten der Wirtschaftskrise fallen in den Medien, sei es im Internet, im Radio oder in den Fernsehnachrichten, wieder vermehrt bestimmte Begriffe, die man schon seit Jahren aufschnappt, von denen man aber eigentlich nie genau weiß, was sie in der Gänze bedeuten.

Eines dieser Begriffe ist der sogenannte “Broker”.

Ist in Deutschland die Rede von einem Broker, so handelt es sich in der Regel um einen Wertpapierhändler, der Wertpapiere im Auftrag seiner Kunden, an der Börse vermittelt. Man spricht in der Börsensprache in diesem Fall von einem Effektengeschäft, das nichts anderes bedeutet, als dass der Broker für den Kunden sinnvolle Wertpapiere an der Börse anlegt, um das vorhandene Geld bzw. Kapital wachsen zu lassen. Um die best geeignetsten Papiere zu finden, analysiert ein Broker vorher die jeweiligen Branchen und Unternehmen auf ihre Rentabilität und Liquidität.

In der Schweiz gibt es zudem den Beruf eines Versicherungsbroker, der von seinen Kunden beauftragt wird, im Falle eines Versicherungsabschlusses vorher die Risiken zu überprüfen und vor möglichen überteuerten Versicherungen zu warnen.

Ein relativ junger Beruf ist der des Infobrokers oder auch Informationsbroker genannt.
Solche Infobroker werden meist von Firmen damit beauftragt, vorhandene Informationslücken innerhalb des Betriebs ausfindig zu machen und zu füllen oder aber aus der Masse der heutzutage präsentierten Info-Quellen das sinnvollste herauszufiltern.

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